Naturheilpraxis Rhaden

Mitochondriopathie

Was ist eine Mitochondriopathie?

 

Unter einer Mitochondriopathie versteht man eine Schädigung der intrazellulären Mitochondrien, die für die „Atmung“ und Energiegewinnung einer Zelle zuständig sind. Diese Schädigung kann ererbt oder erworben sein.

 

Da die Mitochondrien in allen Zellen vorkommen, kann eine Schädigung der Mitochondrien mannigfaltige, multisystemische Beschwerden verursachen. Besonders betroffen sind Organe oder Systeme mit hohem Energieverbrauch wie z.B. die Muskulatur und das Gehirn.

 

Mitochondrien verfügen über eine eigene DNA (sog. MtDNA). Darauf sind vor allem die Erbinformationen für die Struktur und Reproduktion der Mitochondrien, sowie der mitochondrialen Energieenzyme enthalten. Die mtDNA liegt nicht geschützt, sondern frei und völlig ohne weitere Ummantelung in der Matrix (das Innere der Mitochondrien) vor. Deshalb kann sie, im Gegensatz zur DNA der Zelle (im Inneren des Zellkerns), durch Strahlung, freie Radikale und Toxine (Schwermetalle, Pestizide u.a.) wesentlich schneller und stärker geschädigt werden. Darüber hinaus können Schäden der mtDNA nicht durch Reparaturenzyme behoben werden, weshalb jeder Defekt irreversibel ist und zur Beein-trächtigungen der mitochondrialen Funktionen führen kann.

 

Als mögliche Ursachen einer erworbenen mitochondrialen Schädigung werden folgende Auslöser diskutiert:

  • Toxine
    (Medikamente, Schwermetalle im Zahnbereich, Pestizide, Abgase, etc.)

  • Oxidativer/Nitrosativer Stress
    (freie Sauerstoff- und Stickstoff-Radikale)

  • Instabilitäten der Halswirbelsäule
    (daraus resultierende Fehlsteuerungen des vegetativen Nervensystems)

  • Zellwandfreie Errregerformen
    (Viren, Bakterien, Pilze, die vom Immunsystem nicht (mehr) erkannt werden können)

 

Wann sollte man an eine Mitochondriopathie denken?

  • Migräne

  • Chronische Erschöpfung, Burn-Out, Depressionen

  • Chronische Schmerzen in Muskulatur und Gelenken (Fibromyalgie)

  • Nervenstörungen (Taubheit, Kribbeln)

  • Schilddrüsen-Erkrankungen (Hypothyreose und Hashimoto)

  • Diabetes Mellitus (Typ II)

  • Sehstörungen und Tinnitus

  • Funktionelle Darmstörungen (Reizdarm, chronische Verstopfung)

Generell ist eine Mitochondriopathie in Betracht zu ziehen, wenn die Beschwerden keinen direkten „akuten“ Auslöser haben und sich über längere Zeit „schleichend“ verschlechtern.

 

Wie lässt sich eine Mitochondriopathie feststellen?

Ganz wichtig ist die ausführliche Anamnese (Krankheitserhebung) für die wir uns sehr viel Zeit nehmen. Bei Verdacht können verschiedene Laboruntersuchungen (Blut, Urin, Atemluft) durchgeführt werden.

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