Aktuell

Chronische Schmerzen

In Deutschland leidet ca. jeder 5. Mitbürger an chronischen - nicht durch Tumore bedingte - Schmerzen. Chronische Schmerzen liegen dann vor, wenn über drei Monate an mindestens 3 Tagen in der Woche anhaltende Schmerzen verspürt werden. Was ist zu tun?

Schmerzen, die nicht durch Krebs verursacht werden können sich dabei ganz unterschiedlich manifestieren:
Gelenkschmerzen (Knie, Hüfte, Schulter, Ellenbogen...)
Kopf- / Nackenschmerzen
Rückenschmerzen
Organschmerzen (oftmals diffus als "Bauchschmerzen" beschrieben)
Nervenschmerzen (brennen, kribbeln, ziehen, ....)

Eine Therapiemöglichkeit, z.B. für Schmerzen im unteren Rücken, ist die Osteopathie (s. Studie von Licciardone JC et. al. Osteopathic Manual Treatment and Ultrasound Therapy for chronic lower back pain). In dieser Studie des North Texas Health Science Centers konnte gezeigt werden, dass die Osteopathie die Schmerzen im unteren Rücken deutlich verbessert, aber NICHT zu mehr Beweglichkeit führt.

Die Schlussfolgerung: Chronische Schmerzen bedürfen eines mehrstufigen Therapieansatzes. Oftmals entstehen die Schmerzen ja gerade dadurch, dass die Beweglichkeit reduziert ist. Daher muss das Ziel sein, einerseits die Schmerzen zu vermindern, z.B. durch Osteopathie, Schmerzpunktpressur nach Liebscher&Bracht oder der Sienertherapie mittels Lichttherapie und andererseits die Beweglichkeit zu verbessern, z.B. durch Engpassdehnungen nach Liebscher&Bracht oder physiotherapeutischen Trainingseinheiten.