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Herd und Störfeld

Wie entstehen chronische Krankheiten?
Im Gegensatz zu akuten Krankheitsprozessen zeigen primär chronische Prozesse zu Beginn eine Vielzahl unspezifischer und diffuser Symptome. Sie äußern sich als Befindensstörungen, noch lange bevor sich organische Schäden manifestieren und nachweisen lassen. Charakteristisch ist ihr wellenförmiger Verlauf mit starker Abhängigkeit von zusätzlichen Belastungsfaktoren wie beispielsweise dem Wetter oder Stress. Dabei typisch auftretende Symptome sind: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, erhöhte psychische Labilität, verminderte Lebensfreude, Vasoneurosen (kalte Hände und Füße), unklare Verdauungsbeschwerden. Es sind alles vegetative Symptome, deren organische Ursprünge im "weichen Bindegewebe" (Matrix), im Extrazellulärraum des Körpers zu suchen sind.

Die modernen Umwelt- und Lebensbedingungen führen zu einer schnelleren Erschöpfung der Potentiale, die das Bindegewebe kompensieren kann. An erster Stelle stehen dabei Nahrungs- und Umwelttoxine (Amalgam, Kunststoffe, etc.), Medikamente sowie Überernährung in Verbindung mit mangelnder Bewegung. Zu diesen addieren sich Belastungen durch Elektrosmog, ein Übermaß an empfundenem Stress, geopathische Felder (Erdstrahlung, etc.) aber eben auch körpereigene Herde.

Grundsätzlich können Herde überall im Körper vorkommen. Jedes Gewebe und jedes Organ kann sich zu einem Störfeld entwickeln. Wesentlich für Herde erscheint, dass sie vor Ort nahezu keine Probleme oder Schmerzen erzeugen, deshalb vom Patienten selbst nicht bemerkt und damit therapeutisch vernachlässigt werden. Auf diese Grundkonstellation "pfropfen" sich an völlig anderen Körperstellen ganz anders gelagerte Beschwerden auf, mit denen nur scheinbar kein Zusammenhang besteht. Setzt die Therapie bei der Zweiterkrankung an, sind häufig keine oder nur kurzzeitige Verbesserungen zu erreichen. Es ist zu einer Therapieblockade gekommen.



Möglichkeiten pathologischer Fernwirkungen

Krankmachende Fernwirkungen sind grundsätzlich:

  • bakteriell streuend
  • toxisch-allergisch
  • nervlich - über das vegetative Nervensystem oder
  • energetisch - über Akupunkturmeridiane

wobei sich ein Herd über einen oder alle der oben beschriebenen Wege auf jedes Gewebe, jedes Organ und jeden Körperteil auswirken kann.

Ein toter Schneidezahn kann beispielsweise energetisch eine Reizblase auslösen. Mechanische Störwirkungen können aus Fremdkörpereinschlüssen oder Platzmangel im Kiefer resultieren, wenn sich Zähne im Wachstum behindern oder aber Weisheitszähne auf den Nerv drücken.

Entscheidend ist nicht unbedingt die Größe oder „Giftigkeit“ eines Herdes; ein kleines Störfeld kann an einer Schlüsselstelle im Organismus viel größeren Schaden anrichten. Zudem gibt es bei vegetativen Abläufen keine "Einbahnstraßen" und Fernwirkungen sich beeinflussender Systeme sind in beiden Richtungen möglich.

Aufschluss über die tatsächliche Wirkrichtung kann eventuell eine genaue Anamnese ergeben oder muss über geeignete Testverfahren (z.B. Applied Kinesiology) erfolgen.

Wenn Sie einen Verdacht auf ein Störfeld haben oder aber wissen wollen, ob ein wurzelbehandelter Zahn eine Herdwirkung hat, dann vereinbaren Sie einen Termin.