Fallbeispiele

Fallbeispiel 1

Eine 65 jährige Dame hat seit ca. 6 Monaten unklare Bauchkrämpfe, die schmerzhaft und sehr störend sind, da sie auch Nachts auftreten und den Schlaf unterbrechen. Im Anamnesegespräch (Befunderhebung) wird ein zeitlicher Zusammenhang zu einer Auslandsreise vor ca. 7 Monaten hergestellt. Untersuchungen beim Internisten und der Frauenärztin ergeben bei der Analyse der Befunde keinen Hinweis auf eine mögliche Ursache. Der Internist verordnet Buscopan, aber leider ohne positives Ergebnis. Die osteopathische Untersuchung ergibt eine erhöhte Empfindlichkeit im rechten Unterbauch.


Den Blinddarm war der Patientin bereits im Alter von 14 Jahren entfernt worden. Die anschließende Bio-Feedback Analyse weist auf einen Mineralstoffmangel (der durch das Blutbild bestätigt wird) sowie auf eine Darmpilzbelastung hin.


Die Patientin erhält einen schriftlichen Bericht mit zwei Therapie-Optionen und fühlt sich seit langem erstmals wieder in der Lage, eine eigene Entscheidung treffen zu können. 
Die Patientin entschied sich für eine Darmsanierung bei einer empfohlenen Heilpraktikerin, die auf Colon-Hydro-Therapie spezialisiert ist.

Fallbeispiel 2

Ein 48 jähriger Mann, in einem internationalen Unternehmen in Führungsposition tätig, steht vor der Frage ob er sich einer schweren Wirbelsäulen-Operation unterziehen soll. Das Anamnesegespräch gestaltet sich sehr ausführlich, da der Patient schon in jungen Jahren viele Sportverletzungen erlitten, und diverse Krankenhausaufenthalte hinter sich hat. Ein schwerer Autounfall war mit einem Schleudertrauma noch glimpflich aus gegangen. Die berufliche und familiäre Situation ist sehr angespannt, da der Patient seine Familie nur am Wochenende sieht. Wohn- und Arbeitsort liegen ca. 600km entfernt voneinander. Das Unternehmen befindet sich in einer Restrukturierung und die Sorge um den Arbeitsplatz ist sehr belastend. Als Ausgleich zum beruflichen Stress trainiert der Patient drei Mal die Woche im Fitnesscenter an Geräten und joggt an den anderen Tagen zwischen 10 und 15 km.


Die Befundmappe enthält über 80 Seiten, inkl. der aktuellen CT (Computertomographie) und MRT (Magnetoressonanztomographie) Befunde zur Wirbelsäule. Der Patient klagt über starke Schmerzen im gesamten Rücken, leidet und starken Kopfschmerzen und diversen Gelenkbeschwerden. CT und MRT weisen leichte Normabweichungen der Bandscheiben auf, aber es ist kein eindeutiger Bandscheibenvorlauf diagnostiziert. Ein Orthopäde rät zur Operation, ein anderer möchte noch abwarten, aber mit Cortisoninjektionen behandeln. Ein Stechen in der Brust wurde kardiologisch ohne Befund abgeklärt. Die aktuelle Medikation besteht aus Voltaren und Ibuprofen. Der Kardiologe hat auch zu Aspirin als „Blutverdünner“ geraten.


Die von mir angeordneten Laboruntersuchungen ergeben eine starke Entgleisung der essentiellen Fettsäuren sowie wichtiger Mineralstoffe, gepaart mit einer erhöhten Entzündungsbereitschaft.


Die körperliche und osteopathische Untersuchung ergibt eine überstarke muskuläre Anspannung im gesamten Körper, mit eindeutigen Verkürzungserscheinungen mehrerer Muskelketten. Dadurch kommt es zur Minderversorgung der Gewebe und zu Bewegungseinschränkungen, was wiederum in Schmerzzuständen mündet.


Die Bio-Feedback Analyse ergibt eine Histaminintoleranz, eine Erschöpfung der Nebennieren sowie zwei Störfelder im Bereich der Zähne gepaart mit einer Überlastung der Kiefergelenke (nächtliches Knirschen).


Aus der Gesamtheit der Informationen wurden schriftlich 3 Therapie-Optionen mit Vor- und Nachteilen sowie dem zeitlichen Aufwand erarbeitet. Nach einer Woche Bedenkzeit entschied sich der Patient zu einer Schmerztherapie in meiner Praxis und der empfohlenen Zahnsanierung bei einem biologisch arbeitenden Zahnarzt.